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09.02.2011 11:58
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Stadtmeisterschaften: Nina nicht zu bezwingen

„Es wurde besserer Fußball als in der Hinrunde gespielt“, stellte Axel Pfeifer bei der Rückrunde der Mädchen-Hallen-Stadtmeisterschaften fest. Eine Erklärung dafür hatte der Solinger Mädchen-Kreisauswahltrainer auch: „Die Winterpause war wohl etwas zu lang.“ Für viele Spielerinnen war die Hinrunde zwei Wochen zuvor der erste Einsatz nach der Pause gewesen.

17 Mannschaften am Start

Zum vierten Mal hatten der BV Gräfrath und der SSC 95/98 die Hallen-Stadtmeisterschaften für Mädchen in den Altersklassen U 13 bis U 17 durchgeführt. Insgesamt gingen in der Sporthalle Wittkulle 17 Mannschaften an den Start. Ebenso wie der SSC 95/98 waren auch der TSV Aufderhöhe und der Sportring Höhscheid/Widdert in allen drei Altersklassen vertreten.

Bei den Jüngsten in der U 13 lagen nach der Hinrunde der Sportring und die beiden Teams des SSC 95/98 dicht beieinander. Die Rückrunde stand dann ganz im Zeichen der Ersten vom „Club“. Die Trainer André Plat und Jens Scheffler freuten sich dabei über eine starke Mannschaftsleistung. Die Auswahlspielerinnen Sarah Leppich und Jana Scheffler waren mit jeweils fünf Toren erfolgreich. Herausragend war die Leistung von Torhüterin Nina Lilienthal, die in fünf Spielen keinen einzigen Gegentreffer zuließ. In der U 13 durfte am Ende der „Club“ sogar doppelt feiern, denn den Vizetitel holte die eigene Zweite.

Bei der U 15 war der SSC 95/98 mit einem guten Polster aus der Hinrunde gekommen. Da fiel dann auch die einzige Niederlage gegen den TSV Aufderhöhe (0:1) nicht mehr ins Gewicht - der SSC konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Einen vollkommen überlegenen Sieg gab es vom TSV Aufderhöhe in der U 17. „Das war technisch hervorragend, was die TSV-Spielerinnen gezeigt haben, lobte Auswahl-coach Axel Pfeifer.

Was auffiel: Das Fairplay wird bei den Mädchen groß geschrieben. So war der SV Eintracht Solingen, der im Vorfeld etliche Verletzte zu beklagen hatte, dennoch mit lediglich vier Feldspielerinnen zum Turnier erscheinen. In diesen Begegnungen nahmen die anderen Mannschaften eine Spielerin runter, um sich keinen numerischen Vorteil zu verschaffen. üb