Snippets
Snippets
07.02.2012 10:26
Drucken Vorlesen Senden
Das Basketball-Vorbild Venderbosch

Am Schluss mussten die Basketballer der BG TSG/DJK Solingen noch kräftig zittern, ehe der 76:75(31:27)-Sieg des Landesliga-Zweiten bei BG Kamp-Lintfort feststand. Die Gastgeber hatten in der letzten Spielsekunde beim Stand von 76:72 für Solingen noch einen Dreier probiert. Wegen des unnötigen BG-Fouls gab es drei Freiwürfe, die alle zum Endstand verwandelt wurden. Der Solinger Trainer Manfred Heck meinte: „Zum Glück ging der Wurf nicht rein, sonst hätte es eventuell sogar Verlängerung gegeben.“ Dass die Solinger in der „Hölle“ von Lintfort gewannen, war einem Spieler zu verdanken, der gar nicht vorgesehen war. Christoph Venderbosch hatte nach seiner Knöchelverletzung nicht trainiert, biss die Zähne zusammen und spielte 40 Minuten durch. Dabei erzielte er mit 37 Punkten eine Saison-Bestmarke. Vor allem im hektischen letzten Viertel hielt er die BG auf der Siegerstraße, als alle Angriffe über ihn liefen und er von zehn Freiwürfen acht verwandelte.

In der Oberliga steht der Leichlinger TV nach dem überraschend klaren 72:56 (39:24) gegen Mitverfolger Erftbaskets Euskirchen zusammen mit dem Deutzer TV auf dem zweiten Platz. Entscheidend war das überragende erste Viertel mit 23:10. Nachdem das schwächere dritte mit 16:15 gewonnen wurde, gleichzeitig aber bereits sechs LTV-Spieler mit vier Fouls belastet waren, stellte Jakob das System um. Die eigenen Angriffe wurden lange ausgespielt, der Vorsprung war so gesichert. Coach Björn Jakob lobte Geburtstagskind Lars Heischmann und Stefan Zimmermann. bro.