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Salafisten in Solingen
Zwei Solinger Islam-Konvertiten (24, 28) sind in London zu Haftstrafen von 12 und 16 Monaten verurteilt worden. Sie haben sich schuldig bekannt, gegen das britische Gesetz "Terrorism-Act" (Terrorismus Akt) verstoßen zu haben. Sie gaben zu, terroristisches Material bei der Einreise mitgeführt zu haben. Die Verdächtigen gehören einer Gruppierung an, die sich „Deutsch-Islamischers Zentrum“ oder Masjid ar-Rahma nennt und an der Konrad-Adenauer-Straße angesiedelt ist. Dieses Zentrum in Solingen heißt jetzt Millatu-Ibrahim e. V.: Dahinter steht ein verurteilter Salafist. Mohamed M. ist nach Informationen von Welt-Online von Berlin in die Klingenstadt gezogen. Er wird der extremistischen Salafisten-Szene zugerechnet. Er predigt auch unter dem Namen Abu Usama al-Gharib und stammt ursprünglich aus Österreich. Erst im September vergangenen Jahres war er dort aus dem Gefängnis entlassen worden. Er hatte eine vierjährige Haftstrafe verbüßt. Verurteilt wurde er – nach einem Bericht der Wiener Zeitung – wegen Werbung für Al-Kaida und der Verbreitung von Terrordrohungen.
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